Lünen – das Venedig des Ruhrgebietes

Venedig

Reich an Wasser hat Lünen das Zeug, zum Venedig des Ruhrgebietes aufzusteigen. Eingerahmt und überstrahlt werden Seseke, Seepark, Cappenberger See. Zudem werden diverse Bäche und Datteln-Hamm-Kanal zum Leuchtturmgewässer der Lippe.

Gondelfahrten auf der Lippe

Ganz nach großem Vorbild aus Venedig könnte Lünen mit Gondelfahrten auf der Lippe weiter an Attraktivität gewinnen. Tagestouren für Touristen mausern sich binnen kürzester Zeit und werden zum Renner im südlichen Münsterland.

Ein Paradies für Liebende

Hochzeiten auf der Lippe während einer romantischen Gondeltour entwickeln sich zu einem wahren Magneten. Unter der Lippe-Brücke tauscht das Paar die Ringe und an der Lippe-Treppenkaskade darf der Bräutigam die Braut küssen, natürlich auf die Lippe(n). Wunderbar. Die Lippe, ein Paradies für Liebende. Die Stadt setzt selbstverständlich nur Pfarrer ein, die nachweislich eine Prüfung zum Seepferdchen abgelegt haben.

Eintrittsgeld

Zu einer echten Win-Win-Situation wird es, wenn – genau wie jetzt in Venedig beschlossen – ein Eintrittsgeld erhoben wird. In Venedig müssen Tagesgäste ab 2020 sechs Euro pro Person berappen. Je nach Touristen-Ansturm erhöhen sich die Preise.

Auch ohne Rialtobrücke könnte Lünen mit Lippe-Kaskade, Gondeltouren und weiteren Sehenswürdigkeiten im Rücken ein Eintrittsgeld von drei Euro pro Person nehmen.

Übrigens: Gondelfahrten gibt es in Mülheim schon seit einigen Jahren auf der Ruhr. Es funktioniert gut, auch bei schwacher Strömung. In ganz Deutschland gibt es nur eine Handvoll Gondeln und Mülheim hat die bislang einzige in NRW.

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2 Kommentare

  1. Christa Becker
    5. März 2019
    Antworten

    Hallo Horst
    da habe ich ja laut lachen müssen, vor allem fürs Seepferdchen bei den Pfarrern. Schlecht sind Deine Ideen sind ja wirklich nicht .
    Haben die Stadt bzw. Verwaltung bzw. die Ratsherren und -frauen diesen tollen Blog abonniert. Sie täten wirklich gut daran.

    Vielleicht kannst Du auch mal kritisch über die üblen Müllablagen überall in der Stadt berichten, aber diejenigen, die diese verursachen, lesen es leider nicht. Ich könnte Dir ganz viele Stellen der illegalen Müllentsorgung zeigen. Vielleicht hast Du da auch eine praktikable Lösung parat.

    • 7. März 2019
      Antworten

      Hallo Christa,
      Stadt und Verwaltung sind vor Erscheinen des Blog informiert worden. Wer den Blog abonniert hat, kann ich nicht sagen. Tja, das Thema Müll ist immer wieder ein Aufreger. Jeder hat schon wilde Müllkippen gesehen und sich darüber geärgert. Ob die Ordungspartnerschaften sich des Themas “annehmen” sollten? Drastische Strafen wären ein Mittel. Dafür muss man die Übeltäter auf frischer Tat ertappen. Das ist schon schwierig genug. Wenig erfolgreich sind Aktionen wie “Unser Dorf soll schöner werden”. Freiwillige mit Plastiksäcken durch die Stadt zu schicken, macht nur wenig Sinn und führt nur kurzfristig an bestimmten Stellen zu mehr Sauberkeit. Zudem tendiert der erzieherische Nutzen gegen Null.

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