Ach so

Schlaumeier

“Scheiße sagt man nicht” – das ist ein typischer Satz eines Schlaumeiers. Ein Schlaumeier weiß immer alles besser. Meier ist ein häufiger Nachname in Deutschland – wie Müller und Berger. Deshalb findet man auch manchmal den Ausdruck Schlauberger. Jemand, der schlau ist, weiß viel, ist klug, oft auch raffiniert. Schlaumeier ist trotzdem kein Kompliment. Denn jemand, der immer alles besser weiß, ist eher unbeliebt.
Quelle: DW, Hanna Grimm

 

 

Schlaumüllers hingegen sind unbekannt. Menschen mit Nachnamen Müller haben andere Qualitäten. Sie schießen viele Tore oder erfinden Weißweine.

Bam

Wer “bam” sagt, meint “boah”! Bam gehört zu den Verstärkungswörtern und tritt oft mit Oida auf “so Bam Oida!” (= “Boah, Alter”) oder als Ausdruck des Erstaunens: Bam!! Es stammt aus der Krocha – Szene (hochdeutsch: Kracher) einer kurzlebigen Wiener Jugendkultur aus dem Jahr 2008.

Quelle: GfdS

Lorbass

Lorbass hat seinen Ursprung aus dem Ostpreußisch-Litauischen.

Es bedeutet so viel wie »Taugenichts«, »Schelm« oder »Schlitzohr«. »Draufgänger«, »flegelhafter Bursche mit ungehobelten Manieren« oder »großwüchsiger Mensch«, gehören ebenfalls zu den Eigenschaften, mit denen ein Lorbass umschrieben wird.

Der kleine Bruder von Lorbass ist der Bowke, damit sind »Straßenjungen« oder »liebenswerte kleine Spitzbuben« gemeint.

Amerikaner

Ursprünglich hießen die Amerikaner “Ammoniakaner”. Das kommt von dem Backpulver, dass man früher verwendete – Ammiumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz). Der Name “Ammoniakaner” erinnerte zu sehr an Ammoniak und Salmiak.

Da hatte ein Bäcker eine Idee und taufte die Gebäckteilchen kurzerhand in Amerikaner um.

Schwenkfutter

In der Filmbranche werden Statisten, die als Komparsen zum Beispiel Akten planlos in der Gegend umhertragen, gerne als Schwenkfutter bezeichnet.

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